Bei der Messung liegen Sie auf einem beweglichen Tisch und werden sehr schnell durch eine weite und angenehm beleuchtete Öffnung, die Gantry, geschoben. In ihr rotieren zwei Röntgenstrahler und synchron gegenüber zwei Detektoren. Die Röntgenquellen durchleuchten Sie und die Detektoren messen die Röntgenstrahlung, die vom Körper nicht absorbiert wird. Aus der unterschiedlich starken Abschwächung der Strahlung in den verschiedenen Geweben entstehen Schnittbilder Ihres Körpers, die am Computer fast in Echtzeit zu einem 3D-Modell zusammensetzt werden.
Der Somatom Force ist mittlerweile in vielen führenden Universitätskliniken rund um den Globus im Einsatz. Erste Studien haben bewiesen, dass die technischen Fortschritte dieses CT in der klinischen Anwendung einen deutlichen Vorteil bringen, darunter die vollständig neue Röntgenröhre mit ihrer hohen Stromstärke bei niedriger Spannung sowie der größere Detektor und die schnellere Rotationsgeschwindigkeit. Diese ist extrem hoch und kann mit der Verschlussblende einer Fotokamera verglichen werden: Je schneller, desto schärfer die Bilder. Dadurch konnte auch die Strahlendosis um bis zu 50 Prozent verringert werden, was eine regelmäßige Anwendung möglich macht – zum Beispiel um einen Krankheitsverlauf oder Menschen mit erhöhtem Risiko zu überwachen.

SomatomFORCE-Lower